Schönes Wetter - Keine Freizeit

Beim schönen Wetter der letzten Wochen habe ich erstmals bedeutsam mit dem Umstand gehadert, dass mir keine Freizeit zur Verfügung steht. Das Grün, die Blüten, die Sonne, die Lebensfreude der Menschen erlebte ich nur am Rande, nämlich auf dem Weg zum Supermarkt und zurück und auf den Wegen von Kunde zu Kunde und wieder nach Hause.


Stell dir vor, es ist Sommer und du gehst nicht hin.
Stell dir vor, draußen ist Sommer und drinnen schläfst du.

Das hat mich nicht wenig frustriert. Das hatte ich bei meiner Entscheidung, weiter halbtags zu arbeiten, aber auch nicht bedacht. Auch mein winterlicher Plan für den Sommer, dann Vitamin D (nicht wegen MS) zu tanken, weil ich es eigentlich einnehmen muss, aber das Medikament nicht vertrage, hat nicht berücksichtigt, dass ich dafür ja gar keine Zeit mehr habe. Bestenfalls könnte ich meinen Pausenschlaf auf eine Liege im Garten verlagern. Aber ich habe keine Liege, bin im Garten nicht ungestört und meine Haut ist zu hell, um sie nicht gelegentlich wenden zu müssen. Von der Zeit für eine Dusche, die ich dann zusätzlich noch bräuchte, weil ich auf Grasmilben allergisch reagiere, ganz zu schweigen.

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